Siemens

130 Lernformate für sechs Skill Cluster.

Wie Forever Day One mit Siemens eine Toolbox für die Skills-for-Life-Strategie gebaut hat, einsetzbar von internen Multiplikator:innen in der gesamten Organisation.

  • Human × AI
  • Future Skills
  • Skill Enablement
Siemens-Kampagnenmotiv „AI ready!“: eine lächelnde Mitarbeiterin mit Tablet vor dunklem Hintergrund

Auf einen Blick

130

Lernformate

6

Skill Cluster

300.000+

potenzielle Reichweite

300.000 Mitarbeitende in 190 Ländern sollen sechs neue Foundational Skills entwickeln, vom Software Engineer bis zur Fertigungshalle. Forever Day One entwickelte mit Siemens eine Toolbox aus 130 Lernformaten für P&O Business Partner, Learning Representatives und Program Manager, für Menschen, die Lernverantwortung in ihren Teams schon heute tragen. Jedes Format ist klein genug für ein bestehendes Meeting und flexibel genug für jedes Team.

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Die Herausforderung

Wissen ist kein Skill

Siemens transformiert sich zur ONE Tech Company. Künstliche Intelligenz zieht in nahezu jedes Arbeitsfeld ein, und die Halbwertszeit technischer Skills liegt heute bei unter zweieinhalb Jahren. McKinsey beziffert den technologischen Anteil an der Wertschöpfung durch generative KI auf rund 20 Prozent. Die übrigen 80 Prozent entscheiden Kultur, Menschen und Führung.

Innerhalb der People & Organization-Funktion entwickelte Siemens deshalb die Skills-for-Life-Strategie. Sie legt sechs Skill Cluster fest, die für jede Rolle im Unternehmen gelten, von Analytical & Critical Thinking und Adaptability & Resilience über Collaboration und Creativity bis zu Emotional Intelligence und Communication.

Die eigentliche Herausforderung war die Umsetzung. Wie entwickelt man diese Skills für die Mitarbeitenden, in jedem Jobprofil, am Schreibtisch ebenso wie in der Fertigungshalle? Ein E-Learning-Katalog mit Pflichtmodulen schied früh aus. Wissen über einen Skill ist kein Skill. Kritisches Denken liest man nicht, man übt es.

Der Ansatz

Reichweite entsteht durch die, die schon lehren

Forever Day One folgte einem klaren Gedanken. Reichweite für die Mitarbeitenden entsteht nicht durch mehr zentrale Trainer:innen, sondern durch ein Netz aus Menschen, die in ihren Teams längst Verantwortung für Entwicklung tragen. Forever Day One begleitete zusätzlich den Sponsor-Alignment-Prozess auf Führungsebene und sicherte so den Rückhalt, den ein dezentrales Modell braucht.

  • Sieben Formate, ein Baukasten.

    Energizer, Exercises, Reflections, Transfer Challenges, 30- und 60-minütige Live-Sessions sowie eigene Factory-Tools, alle für dieselben sechs Skill Cluster nutzbar.

  • Gebaut für die, die schon lehren.

    Die Formate richten sich an P&O Business Partner, Learning Representatives und Program Manager, an Menschen mit eigenem Team und eigener Lernverantwortung, die sie direkt in ihre bestehenden Angebote einbetten.

  • Fundiert in der Skill-Forschung.

    Die Formate folgen dem Befund von Matt Beane (UC Santa Barbara). Skills wachsen durch Challenge, Complexity und Connection, durch Aufgaben, die über Routine hinausgehen, durch Probleme mit echter Komplexität und durch Beziehungen, in denen Menschen voneinander lernen. Nie durch Folien oder Videos allein.

  • SiemensGPT als Sparringspartner.

    Viele Formate enthalten direkt einsetzbare Prompts für SiemensGPT, als Übungspartner in der Session und danach als Sparringspartner, den Teilnehmende selbst weiternutzen.

  • Anpassbar statt starr.

    Beispiele lassen sich tauschen, die Gruppengröße variieren, der Kontext schärfen. Kein Format bleibt, wie es aus der Toolbox kommt.

Siemens-Firmengebäude bei Nacht mit beleuchteter Glasfassade und großem SIEMENS-Schriftzug

Vom Konzept zum Launch

Bestehende Strukturen, neue Inhalte

Seit 2025/26 bringen die Multiplikator:innen-Communities von Siemens die Toolbox schrittweise in die Organisation. Sie läuft in Team-Meetings, Learning Days, Onboardings, Talent-Programmen und monatlichen Routinen. Keine neue Plattform. Keine neue App. Die vorhandenen Strukturen tragen die neuen Inhalte.

Impact

33 Sessions, NPS 76. Das Modell wirkt

Erste Belege stammen aus dem Geschäftsjahr 2026. In den konzernweiten Wochen des Lernens 2026 lief die Toolbox in 33 Live-Sessions. Einzelne dieser Sessions erreichten über 1.000 Teilnehmende bei einem NPS von 76. Die durchschnittliche Lernzeit pro Person für Foundational Skills liegt bei 1,6 Stunden, das Channel-Rating der Foundational-Skills-Plattform bei 4,8 von 5.

Auf Führungsebene kommt ein weiteres Signal hinzu. Der Sponsor-Alignment-Prozess sicherte einem vollständig dezentralen Modell den Rückhalt des Managements, keine Selbstverständlichkeit in einer Organisation dieser Größe.

Multiplikator:innen, die bislang keine eigenen Lernmaterialien entwickelt haben, integrieren heute Formate aus der Toolbox in ihre Programme, ohne aufwändiges Onboarding und ohne eigene Methodenexpertise. Das ist die strukturelle Verschiebung, die zählt.

Programm-Infos
Dauer
2025/26, schrittweise Aktivierung
Format
Eingebettet in bestehende Formate (Team-Meetings, Learning Days, Onboardings, Talent-Programme)
Eingesetzte Formate
Energizer, Exercise, Reflection, Transfer Challenge, 30- und 60-Minuten Live-Session, Factory Tools
Skill Cluster
Analytical & Critical Thinking, Adaptability & Resilience, Collaboration, Creativity, Emotional Intelligence, Communication
Reichweite
300.000+ Mitarbeitende in 190 Ländern (über das Multiplier-Modell)

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Moritz Ettl

Co-Founder und Partner

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